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Hochwasserentlastung Bühlot

Übernahme des Flutkanals


Das Herzstück unseres Jahrhundertprojekts ist gebaut: Der über 1.000 m lange Flutkanal, der künftig die Wassermassen der Bühlot gezielt in das neue Hochwasserrückhaltebecken abführen soll.

Am 22.03.2012 erhielten die Verantwortlichen einen „Tunnelblick“ der ganz besonderen Art". Der Flutkanal wurde von der ARGE Flutkanal für die Bühlot an den Verband übergeben.




 



 

Einige Zahlen belegen, was seit dem Baubeginn 2009 geschaffen wurde:

23.000 m³ Aushub, davon 16.000 m³ im bergmännischen Vortrieb

für die Außenschale:

10.000 t Spritzbeton, 65 t Ausbaubögen, 60 t Baustahlgewebe


für die Innenschale:

5.200 t Beton, 35 t Stahl,

Stromverbrauch: 800.000 kwh

Wasserverbrauch: 2.000 m³




Im März 2012 beginnt dann der Bau des Energieumwandlungsbauwerks. Dieses Bauwerk verbindet den Flutkanal mit dem neuen Hochwasserrückhaltebecken auf der Westseite der B 3-alt.

Nach der Sommerpause 2012 soll dann mit dem Bau des Abzweigbauwerks an der Bühlot in Altschweier im Bereich Hessensteg begonnen werden. Dies ist das letzte Bauwerk unseres Jahrhundertprojekts und soll das Wasser aus der Bühlot in den Flutkanal leiten.



 

Schalwagen zur Betonage der Innenschale 




 

Der 1.034 m lange unterirdische Kanal wurde beginnend ab der B 3-alt (nördlich der L 85) auf einer Länge von 100 m in offener Bauweise, danach im bergmännischen Verfahren hergestellt. Das bergmännische Verfahren wurde nach der neuen österreichischen Tunnelbauweise mit einem zweischaligen Ausbau, bestehend aus einer temporären Spritzbetonaußenschale und einer 30 cm dicken Stahlbeton-Innenschale ausgeführt. Der Innendurchmesser des Flutkanals beträgt 3,2 m (lichte Höhe) bis 3,5 m (lichte Breite).



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Technische Details zu den Baumaßnahmen und eine Bildergalerie können Sie in der Rubrik "Baumaßnahmen" finden. Folgen Sie dem unten stehenden Link.

Gemarkung Bühl-Tunnelbaumaßnahmen


 

Der Beginn unseres Jahrhundertprojekts 




 

Stolleneingang 02.03.2010 




 

Betonage der Innenschale 




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